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Inspiration
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Unter Inspiration (lateinisch inspiratio ‚Beseelung‘, ‚Einhauchen‘, aus in ‚hinein‘ und spirare ‚hauchen‘, ‚atmen‘; vgl. spiritus ‚Atem‘, ‚Seele‘, ‚Geist‘) versteht man allgemeinsprachlich eine Eingebung, etwa einen unerwarteten Einfall oder einen Ausgangspunkt kĂŒnstlerischer KreativitĂ€t. Begriffsgeschichtlich liegt die Vorstellung zugrunde, dass einerseits Werke von KĂŒnstlern, andererseits religiöse Überlieferungen Eingebungen des (nicht notwendig personal verstandenen) Göttlichen seien – eine Vorstellung, die sich sowohl in vorderorientalischen Religionen als auch bei vorsokratischen Philosophen findet und dann eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet.

Contents

‱ Christentum
‱ Islam
‱ Sonstiges
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Begriffsgeschichte

Hesiod und Demokrit haben sich als EmpfĂ€nger göttlicher Eingebungen verstanden. Demokrit etwa formuliert: „Was auch immer ein Dichter mit Enthusiasmus (wörtlich: Eingottung, Einwohnung des Göttlichen) schreibt und mit göttlichem Anhauch bzw. Geist (met' enthousiasmou kai hierou pneumatos), das ist gewiss schön.“cite-ref-1[1]

Marcus Tullius Cicero verwendet den lateinischen Ausdruck afflatus im poetischen wie im religiösen Sinne fĂŒr „Inspiration“ oder „göttliche Eingebung“.cite-ref-2[2]

KĂŒnstlerische Inspiration

In der Poesie versinnbildlichen die Begriffe Inspiration bzw. Afflatus das „Einwehen, Einhauchen von etwas“ durch einen göttlichen Wind. Cicero spricht oft von der Idee als einem unerwarteten Hauch (vgl. Pneuma), der den Poeten ereilt – eine mĂ€chtige Gewalt, deren Wesen der Poet hilflos und unbewusst ausgesetzt sei.

In dieser literarischen Form wird „Afflatus“ vor allem in der englischen, seltener in der deutschen und anderen europĂ€ischen Sprachen, als Synonym zu „Inspiration“ verwendet. Allgemein bezieht es sich nicht auf einen gewöhnlichen plötzlichen, unerwarteten, originellen Einfall, sondern die ÜberwĂ€ltigung einer neuen Idee in einem wankenden Moment – eine Idee, deren Entstehung dem EmpfĂ€nger meist unerklĂ€rlich bleibt.

Bereits bei Platon setzt eine kritische Reflexion des sich auf die göttliche Eingabe berufenden SelbstverstĂ€ndnisses von Dichtern ein (im Phaidros). Doch berufen sich Marsilio Ficino und andere Dichter der Renaissance bei ihren Versuchen, die Idee der Göttlichkeit der Poesie wieder zu beleben, weniger auf Platons Kritik am dichterischen Enthusiasmus als vielmehr auf seine enthusiastische Beschreibung. Im Klassizismus und der Genieperiode des 18. Jahrhunderts verschiebt sich die Quelle der Inspiration: Es sind die Dichter frĂŒherer Zeiten, von deren Werk man ergriffen und inspiriert ist (so bei J. J. Winckelmann).

In der Literatur der AufklĂ€rung und der Romantik wurde die Verwendung des Afflatusbegriffs vereinzelt als mystische Form der poetischen Inspiration durch den literarischen Genius wiederbelebt. Die hĂ€ufige Verwendung der Äolsharfe als Sinnbild fĂŒr den Poeten ist eine Anspielung auf den zu neuem Leben erweckten Gebrauch des Afflatus.

Seit dem spĂ€ten 19. Jahrhundert wurde die InspirationsĂ€sthetik vor allem in Frankreich verworfen: Charles Baudelaire bezeichnet Edgar Allan Poes Stil als ein von Logik geknĂŒpftes Gesetz, Paul ValĂ©ry schreibt ĂŒber Edgar Degas, dessen GemĂ€lde seien eine Folge von Rechenoperationen.

Friedrich Nietzsche bezeichnete einerseits alle großen KĂŒnstler als große Arbeiter. Er schildert aber andererseits in Ecce Homo auch die Erfahrung und die Idee der Inspiration, wie im 20. Jahrhundert dann auch Rainer Maria Rilke, Stefan George sowie KĂŒnstler des Surrealismus wie AndrĂ© Breton und Max Ernst, der betont, der KĂŒnstler sei kein Schöpfer, sondern wohne als reiner „Zuschauer“ der Entstehung seines durch Traum inspirierten Werkes nur bei.cite-ref-3[3]

Inspiration in den Religionen

Christentum

Im Kontext der christlichen Theologie wird je nach Auslegung von vielen christlichen Kirchen gelehrt, dass die Bibel in besonderer Weise von Gottes Geist eingegeben,cite-ref-4[4] inspiriert sei (lat. divinitus inspirata, gr. ÎžÎ”ÏŒÏ€ÎœÎ”Ï…ÏƒÏ„ÎżÏ‚ theĂłpneustos, wörtlich „gottgehaucht“). Deswegen wird die Bibel auch Wort Gottes genannt.

Übersicht

Diese Inspirationslehre wird im Detail unterschiedlich interpretiert:

‱ GemĂ€ĂŸ der Annahme einer Verbalinspiration wird der Wortlaut der Bibel selbst als von Gott inspiriert angesehen. Dadurch wird der Bibel Widerspruchs- und Irrtumslosigkeit zugeschrieben. Bereits wĂ€hrend der Reformation sahen Theologen sich genötigt, die Inspirationslehre zu definieren, da im Streit zwischen Protestanten und der römisch-katholischen Kirche die Frage nach der Quelle der protestantischen Rechtfertigungslehre geklĂ€rt werden musste. Martin Luther bedurfte der Verbalinspiration nicht mehr, da er das Wort Christi in den Mittelpunkt rĂŒckte. Calvin hielt hingegen weitgehend an ihr und damit am Postulat der Irrtumsfreiheit der Schrift fest. Die nach der AufklĂ€rung einsetzende wissenschaftlich-kritische Forschung fĂŒhrte zu einem weiteren AbrĂŒcken von der Verbalinspirationslehre und zur Auffassung, dass nicht alle Aussagen der Bibel das gleiche Gewicht haben.cite-ref-5[5] So finden sich im Alten Testament selbst nur sehr selten Hinweise darauf, dass Gott die Propheten angewiesen habe, seine Botschaft aufzuschreiben.cite-ref-6[6] Auch wĂ€re zu klĂ€ren, welcher Text angesichts einer komplizierten Urheberschaft der meisten biblischen BĂŒcher und ihrer drei verschiedenen Ursprachen (HebrĂ€isch, AramĂ€isch und Griechisch) wirklich die original inspirierte Version ist.
‱ Aus Sicht der Vertreter der die Verbalinspirationsthese ablösenden Annahme einer „Realinspiration“ wurden in der Bibel offenbarte (göttliche) Sachverhalte oder Geschehnisse (zum Beispiel eine Prophetie oder eine Gotteserfahrung) in menschliche Worte gefasst, ohne dass sie wörtlich diktiert wurde.
‱ FĂŒr den evangelischen Theologen Friedrich Schleiermacher (1768–1834) waren die Apostel als ursprĂŒngliche Nachfolger Christi in besonderer Weise TrĂ€ger des von ihm ausgehenden Geistes; insofern seien sie als Personen inspiriert, ihre Gedankenerzeugung sei vom Heiligen Geist eingegeben gewesen. Dieses VerstĂ€ndnis lĂ€sst sich als „Personal-Inspiration“ bezeichnen.cite-ref-7[7]
‱ Die katholische Inspirationslehre wird nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil im dritten Kapitel der Dogmatischen Konstitution ĂŒber die göttliche Offenbarung Dei verbum beschrieben. Demnach hat Gott Zur Abfassung der Heiligen BĂŒcher 
 Menschen erwĂ€hlt, die ihm durch den Gebrauch ihrer eigenen FĂ€higkeiten und KrĂ€fte dazu dienen sollten, all das und nur das, was er 
 geschrieben haben wollte, als echte Verfasser schriftlich zu ĂŒberliefern. Von den BĂŒchern der Schrift ist zu bekennen, daß sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte (DV 11).
‱ Ein weiteres VerstĂ€ndnis von Inspiration fasst Offenbarung nicht im Sinne der Mitteilung einer wörtlichen Rede oder eines Sachverhaltes auf, sondern vielmehr im Sinne einer Selbstoffenbarung Gottes. Demnach besteht die Inspiration der Heiligen Schrift darin, dass der Leser (oder Hörer) durch sie die Erfahrung machen kann, dass Gott ihn persönlich anspricht und in ihm religiösen Glauben weckt. Dies ist auch bei anderen Texten möglich; die besondere Stellung der Bibel ergibt sich dieser Ansicht nach daraus, dass sie zugleich das ursprĂŒngliche Zeugnis von Gottes Handeln an den Menschen (besonders in der Person Jesu Christi) darstelle.
‱ FĂŒr heutige sogenannte „Bibeltreue“, die sich zu dem reformierten Bekenntnis der „Verbalinspiration“ halten, ist die Bibel die einzige vollkommene und zuverlĂ€ssige Gottesoffenbarung. Andere mögliche Offenbarungen wie das „Zungenreden“, das nicht von allen „Bibeltreuen“ als gottgemĂ€ĂŸe Offenbarung angesehen wird, mĂŒssen am Maßstab der Bibel gemessen und beurteilt werden. FĂŒr diejenigen, die an die „Verbalinspiration“ glauben, gelten die Originalmanuskripte der Bibel in jedem Wort als völlig unfehlbares Gotteswort, was die Bibel fĂŒr sie zur höchsten AutoritĂ€t macht.

Römisch-katholische Inspirationslehre seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil

Die Inspirationslehre der römisch-katholischen Kirche wurde durch das Zweite Vatikanische Konzil insbesondere in der Dogmatischen Konstitution Dei verbum (1965) (im Folgenden: DV) neu gefasst.cite-ref-8[8] Die dortigen AusfĂŒhrungen sind knapp gehalten. Die vorgenommenen Neuakzentuierungen sind vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung der Inspirationslehre (dazu siehe unten) und der innerkonziliaren Diskussionsentwicklung zu sehen.cite-ref-9[9] Die in Dei Verbum enthaltenen Aussagen werden im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK), insbesondere in den Nummern 105–108 (lesbarer) wiedergegeben.cite-ref-di11-10-0[10]

Urheberschaft Gottes

Gott ist der „Urheber“ (lateinisch: auctor) der Heiligen Schrift (DV 11). Gott wird ein „wahrer Einfluß auf die Hagiographen zugeschrieben“.cite-ref-11[11] Dies ist mehr als der Einfluss durch die allgemeine Vorsehung (Providenz)cite-ref-12[12]. Gott wird nicht als auctor litterarius im eigentlichen Sinne bezeichnet. DV 11 betont den „Anteil der Hagiographen [
] stĂ€rker“ und anerkennt ihre „Verschiedenheiten und Begrenztheiten“cite-ref-13[13]:

„Zur Abfassung der Heiligen BĂŒcher hat Gott Menschen erwĂ€hlt, die ihm durch den Gebrauch ihrer eigenen FĂ€higkeiten und KrĂ€fte dazu dienen sollten, all das und nur das, was er – in ihnen und durch sie wirksam – geschrieben haben wollte, als echte Verfasser schriftlich zu ĂŒberliefern.“

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Dei Verbum Nr. 11

„Bei der Inspiration ist also nicht an eine Art illuminative EinprĂ€gung von Erkenntnisbildern in einem mirakulösen und supranaturalistischen Sinn zu denken. Es ist die PrĂ€senz des Heiligen Geistes, die die natĂŒrliche ErkenntnisfĂ€higkeit des Menschen so prĂ€gt, daß der Offenbarungszeuge im realen, empirisch faßbaren Geschehen und dessen Selbstauslegung das sich darin ausdrĂŒckende Wort Gottes erkennt und niederschreibt.“cite-ref-14[14]

Das Wie der Inspiration

Auf das genaue Wie der Inspiration geht das Zweite Vatikanische Konzil nicht ein und „verzichtet auf eine psychologisierende Deutung der Inspiration“.cite-ref-15[15] Als klassische Darstellung gilt die vom Thomas von Aquin in der Summa theologica II-II, q. 171-174.cite-ref-16[16] Danach ist Gott der auctor primarius, der Hagiograph der auctor secundarius. Gott lĂ€sst alles niederschreiben, was er will. Die inspirierten Verfasser sind aber nicht passive Werkzeuge, sondern handeln ihrer Natur gemĂ€ĂŸ: „nĂ€mlich in Geist und Freiheit nach Maßgabe seiner persönlichen Begabung und im Horizont seiner geistigen und kulturellen Umwelt“.cite-ref-17[17]

Die Kontroverse zwischen den Vertretern der Verbalinspiration und der Realinspiration gilt als ĂŒberholt bzw. verfehlt.cite-ref-18[18] Weder habe der Heilige Geist der Hagiographien den Text „diktiert“ (Verbalinspiration), noch sei sie „einfach das Ergebnis einer Realinspiration, die den Wortlaut der Schrift außer Acht lassen könnte und einen vor- oder außersprachlichen Sinn meint. Es geht um den ganzen Text in seiner BedeutungsfĂŒlle, nicht um eine ‚Sache hinter dem Wort‘.“cite-ref-19[19]

Die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift

Das Zweite Vatikanische Konzil hat in Dei Verbum die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift (Inerranz) bejaht, diesen Anspruch jedoch fĂŒr eine differenzierte Betrachtung geöffnet:

„Da also alles, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den BĂŒchern der Schrift zu bekennen, daß sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte.“

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Dei Verbum Nr. 11 (

KKK

Nr. 107)

Auch hier sind die neuen Akzente zur vorherigen kirchlichen Lehre erst im Vergleich zum Entwurf fĂŒr Dei Verbum aus dem Jahr 1962 erkennbar. Die stĂ€rkeren Thesen einer Lehre von der Verbalinspiration, die Fassung der Lehre von der Irrtumslosigkeit in den vorangegangenen Bibelenzykliken und die „Fassung der Inerranz in der Form von 1962“cite-ref-20[20] werden zugunsten einer ganzheitlichen Sicht verdrĂ€ngt. Es geht um die Heilsabsicht Gottes durch die ganze Heilige Schrift. Die Irrtumslosigkeit besteht nur, „soweit es der Dienst am Heilswort erfordert“cite-ref-21[21]. Etwaige Unrichtigkeiten oder Ungenauigkeiten im Sinne der profanen Wissenschaften bei Aussagen mit bloßer „Hilfsfunktion“cite-ref-22[22] berĂŒhren daher die in Dei Verbum behauptete Irrtumslosigkeit nicht.

Biblische Hermeneutik

Die Inspirationslehre wird in Dei Verbum ergĂ€nzt durch eine Öffnung der Bibelexegese: Die (eigentliche) „Aussageabsicht“ (DV 12) des Hagiographen sei unter BerĂŒcksichtigung der literarischen Gattungen, der Lehre vom mehrfachen Schriftsinncite-ref-23[23] unter BerĂŒcksichtigung der Bedingungen der „Zeit und Kultur“ (DV 12) des Hagiographen und unter BerĂŒcksichtigung der „drei Kriterien“:cite-ref-24[24] (1) Beachtung der „Einheit der ganzen Schrift“ (DV 12; KKK Nr. 112), (2) der „lebendigen Überlieferung des Gesamtkirche“ (DV 12; KKK Nr. 113) und (3) der Analogie des Glaubens (DV 12; KKK Nr. 114), d. h. des „Zusammenhang[es] der Glaubenswahrheiten untereinander und im Gesamtplan der Offenbarung“ (KKK Nr. 114), zu ermitteln.cite-ref-25[25]

Historische Entwicklung der katholischen Inspirationslehre

Die christliche Literatur mied anfĂ€nglich den Ausdruck, der fĂŒr ein göttliches Pneuma von Sehern, Wahrsagern, Orakeln, Dichtern etc. verwendet wurde (ÎžÎ”ÏŒÏ€ÎœÎ”Ï…ÏƒÏ„ÎżÏ‚ theopneustos, lat. inspiratus, siehe oben), um Verwechslungen zu vermeiden und bevorzugte den Ausdruck Prophetie bzw. prophetisch. Zum „Fachausdruck fĂŒr das Charisma der bibl[ischen] Schriftsteller und Schriften wird Inspiration erst nach und nach vom 17. Jahrhundert an.“cite-ref-26[26] So behandelt Thomas von Aquin die Inspiration noch unter dem Stichwort De Prophetia.cite-ref-27[27]

Bereits im Alten Testament wird jedoch „eine besondere Einwirkung des Geistes Gottes“cite-ref-28[28] auf Menschen mit einer schwierigen Aufgabe („Richter“, Könige, KĂŒnstler, vor allem die Propheten) ausgesagt. Prophetische Worte werden hĂ€ufig mit den Worten „So spricht Jahwe“ eingeleitet. Bei den Propheten (besonders bei Jeremia und Ezechiel) ist von einer „EinflĂŒsterung“ Jahwes die Rede. Das Alte Testament spricht zunĂ€chst von der Inspiration der Worte, von einer Schriftinspiration wohl erst in der apokryphen Schrift 4 Esra (um 100 n. Chr.).cite-ref-29[29] Im Neuen Testament bezeichnet Christus selbst Ps 110,1 als vom Heiligen Geist eingegeben.cite-ref-30[30] Als Beleg fĂŒr eine Inspirationsauffassung wird unter anderem auch 2 Tim 3,16 angefĂŒhrt:cite-ref-31[31] „Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nĂŒtzlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit [
].“

In der Patristik behandelten die frĂŒhen Theologen insbesondere das Zusammenwirken Gottes und des Menschen (Johannes Chrysostomos, Augustinus von Hippo, besonders Origenes). Dass Gott auctor (Verfasser) der Heiligen Schrift sei, findet sich erst ab dem 4. Jahrhundert. ZunĂ€chst bei Ambrosius von Mailand, dann verstĂ€rkt bei Augustinus in der Auseinandersetzung mit dem ManichĂ€ismus, die als Verfasser des Alten Testaments Satan ansahen.cite-ref-32[32] In der mittelalterlichen Scholastik wurde dann, stark beeinflusst von islamischen (Avicenna, al-GhazālÄ«, Averroes) und jĂŒdischen Autoren (Maimonides), die „Lehre von der Prophetie“ systematisch ausgebaut, so im Traktat De prophetia von Thomas von Aquin Summa theologica II–II, q. 171–174 (siehe schon oben).cite-ref-33[33]

Das Konzil von Trient (1545–1563) befasste sich hauptsĂ€chlich mit der Frage der KanonizitĂ€t und des Gebrauchs der Heiligen Schrift: das Alte und das Neue Testament haben Gott als Autor (Unus Deus sit auctorcite-ref-34[34]) und haben als vom Heiligen Geist „diktiert“ (a Spiritu Sancto dictatascite-ref-35[35]) zu gelten. In der RĂŒckschau wird die Formulierung „auf Diktat“ des Heiligen Geistes als unglĂŒcklich empfunden, da sie dazu fĂŒhren könne, „die Inspiration supranaturalistisch und dinglich kategorialisierbar zu fassen“.cite-ref-36[36] Das aus der Patristik ĂŒbernommene dictarecite-ref-37[37] fĂŒhrte zu einer Kontroverse zwischen Vertretern einer Verbalinspiration (Banez, 1586) und einer Realinspiration (Lessius, 1587), die spĂ€testens seit Dei verbum als ĂŒberholt gilt. Das Erste Vatikanische Konzil (1869/70) wiederholte die Lehre des Konzils von Trient, dass die Heilige Schrift vom Heiligen Geist inspiriert Gott als Urheber habe (DH 3006: quod Spiritu Sancto inspirante conscripti Deum habent auctoremcite-ref-38[38]).

In den sogenannten Bibelenzykliken von Papst Leo XIII. (Providentissimus Deus (1893)) und von Papst Pius XII. (Divino afflante Spiritu (1943)) ist die Inspirationslehre der katholischen Kirche vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil zusammengefasst und dargelegt.cite-ref-39[39]

Islam

Im Bereich des Islams gibt es mit dem Konzept des Ilhām (arabisch Ű„Ù„Ù‡Ű§Ù…) ein GegenstĂŒck zur Inspiration. Wörtlich bezeichnet der Begriff einen Vorgang des „Verschlingen-Lassens“ oder „Verschlucken-Lassens“, doch wird er allgemein mit „Eingebung“ oder „Inspiration“ ĂŒbersetzt. Im Koran kommt der Begriff nur an einer Stelle vor, nĂ€mlich in Sure 91:8, wo ein Schwur bei demjenigen gesprochen wird, der der Seele „ihre SĂŒndhaftigkeit und ihre Gottesfurcht eingegeben hat“ (alhamahā fuǧƫrahā wa-taqwāhā).cite-ref-40[40]

GrĂ¶ĂŸere Bedeutung hat das Konzept erst im Zusammenhang mit der sufischen Lehre von den Gottesfreunden (auliyāʟ Allāh) erhalten. Die Gabe des Ilhām gilt nach al-HakÄ«m at-TirmidhÄ« (gest. 905-930) als eines der sieben Zeichen, an denen sich Gottesfreunde erkennen lassen.cite-ref-41[41] Verbreitet ist die Auffassung, dass Ilhām eine eigene Art von Offenbarung darstellt, die unterhalb der prophetischen Offenbarung (waáž„y) steht. Der Unterschied zwischen beiden Formen der göttlichen Mitteilung besteht darin, dass sich Gott beim Ilhām nur individuell an einen einzelnen Menschen richtet, wĂ€hrend er sich bei der Offenbarung an viele oder alle Menschen richtet. Das durch Ilhām vermittelte Wissen wird allgemein als ladunisches Wissen (Êżilm ladunÄ«) bezeichnet. Der Begriff ist von Sure 18:65 abgeleitet, wo es ĂŒber Mose und seinen namenlosen Begleiter heißt: „Und sie fanden einen von unseren (d.h. Gottes) Knechten, [
] dem wir Wissen von uns (min ladun-nā) verliehen hatten.“ Dieser namenlose Gottesknecht, der von Gott mit einem besonderen Wissen ausgestattet ist und im weiteren Verlauf der koranischen ErzĂ€hlung Mose mit mehreren absonderlichen Handlungen auf die Probe stellt, wird allgemein mit al-Chidr identifiziert.cite-ref-42[42]

Der persische Sufi Nadschm ad-DÄ«n al-Kubrā (gest. 1220) setzte Ilhām und ladunisches Wissen mit einem „Einfall von Gott“ (ឫāáč­ir al-áž„aqq) gleich und beschreibt sie als etwas, dem sich weder Verstand, noch Seele oder Herz widersetzen können. Die Eingebung ist seiner Ansicht nach „am deutlichsten und dem Erleben am nĂ€chsten stehend“ (aĆĄadd áș“uhĆ«ran wa-aqrab ilā ត-តauq), wenn man sie im Zustand der geistigen Abwesenheit (ÄĄaiba) erhalten habe. In Wirklichkeit handele es sich dabei nicht um EinfĂ€lle, sondern um ein „prĂ€existentes Wissen“ (Êżilm azalÄ«), das die Geister der Menschen schon bei der Schöpfung von Gott empfangen hĂ€tten. Dieses Wissen könne zwar durch die „Finsternis des Daseins“ (áș“alām al-wuǧƫd) verdeckt sein, doch dadurch wieder sichtbar werden, dass der Beschreiter des mystischen Weges sich lĂ€utere und aus dem Dasein entferne. Wenn er dann in das Dasein zurĂŒckkehre, bringe er das Eingebungswissen mit. Der Prozess sei einer Schrift vergleichbar, die, nachdem sie durch Staub bedeckt war, durch Reinigung wieder sichtbar werde.cite-ref-43[43]

Sonstiges

‱ Inspiration ist der Titel eines US-amerikanischen Spielfilms von George Foster Platt aus dem Jahr 1915 mit Audrey Munson in der Hauptrolle. Er gilt als der erste amerikanische Film, der Nacktszenen enthielt.

‱ Inspiration Software Inc. ist eine US-amerikanische Firma fĂŒr E-Learning-Software, die 60 % der amerikanischen Schulbezirke mit ihren Produkten ausstattet.

Siehe auch
Literatur

‱ Abraham Avni: Inspiration in Plato and the Hebrew Prophets. In: Comparative Literature 20/1 (Winter 1968), S. 55–63 (online).
‱ Eike Barmeyer: Die Musen. Ein Beitrag zur Inspirations-Theorie. Humanistische Bibliothek 1/2, Fink, MĂŒnchen 1968.
‱ Augustin Bea: Deus auctor sacrae scripturae. Herkunft und Bedeutung der Formel. In: Angelicum 20 1943, S. 16–31.
‱ Johannes Beumer: Die katholische Inspirationslehre zwischen Vatikanum I und II. Kirchliche Dokumente im Licht der theologischen Diskussion. Stuttgarter Bibelstudien 20. Verlag Kathol. Bibelwerk, Stuttgart 1966 (2. Auflage 1967).
‱ T. V. F. Brogan: Inspiration. In: Alex Preminger, T.V.F. Brogan (Hrsg.): The New Princeton Encyclopedia of Poetry and Poetics. Princeton University Press, Princeton, NJ 1993, S. 609f.
‱ Horst BĂŒrkle, Josef Ernst, Helmut Gabel: Inspiration. In: Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche 5, S. 533–541.
‱ James Tunstead Burtchaell: Catholic Theories of Biblical Inspiration since 1810. Cambridge University Press, Cambridge 1969 (Google Books).
‱ David Carpenter: Inspiration. In: Lindsay Jones (Hrsg.): Encyclopedia of Religion. 2. Auflage. Band 7, Thomson Gale / Macmillan Reference, Detroit 2005, S. 4509–4511.
‱ Helmut Gabel: InspirationsverstĂ€ndnis im Wandel. Theologische Neuorientierung im Umfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils. GrĂŒnewald, Mainz 1991.
‱ Wilfried HĂ€rle: Dogmatik. 2. Auflage. de Gruyter, Berlin/New York 2000, ISBN 3-11-016589-9, S. 119–123.
‱ Richard Hennig: Die Entwicklung des NaturgefĂŒhls. Das Wesen der Inspiration (= Schriften der Gesellschaft fĂŒr psychologische Forschung. Band 17). Barth, Leipzig 1912, S. 89–160.
‱ G. Hornig, H. Rath: Inspiration. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie 4, S. 401–407.
‱ Ulrich H. J. Körtner: Der inspirierte Leser. Zentrale Aspekte biblischer Hermeneutik. Göttingen 1994.
‱ J. Leipoldt: Die FrĂŒhgeschichte der Lehre von der göttlichen Eingebung. In: Zeitschrift fĂŒr neutestamentliche Wissenschaft. 44 (1952/53), S. 118–145. doi:10.1515/zntw.1953.44.1.118.
‱ Hermann Landolt, Todd Lawson (Hrsg.): Reason and inspiration in Islam. Tauris, New York 2004.
‱ Meinrad Limbeck: Die Heilige Schrift. In: Max Seckler, Walter Kern u. a. (Hrsg.): Handbuch fĂŒr Fundamentaltheologie, Band 4. Francke, TĂŒbingen/Basel 2000, S. 37–64, insb. 44ff.
‱ Christoph Markschies, Ernst Osterkamp (Hrsg.): Vademekum der Inspirationsmittel. [Im Rahmen des Jahresthemas 2011/2012 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften „ArteFakte – Wissen ist Kunst, Kunst ist Wissen“.] Wallstein, Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1231-9 (Inhaltsverzeichnis, Inhaltsabriss).
‱ Gert Mattenklott (Hrsg.): Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der KĂŒnste. Epistemische, Ă€sthetische und religiöse Formen von Erfahrung im Vergleich. Meiner, Hamburg 2004.
‱ Penelope Murray: Poetic Inspiration in Early Greece. In: The Journal of Hellenic Studies. 101, 1981, S. 87–100 (online).
‱ M. Nachmansohn: Zur ErklĂ€rung der durch Inspiration entstandenen Bewusstseinserlebnisse. In: Archiv fĂŒr die gesamte Psychologie 36 (1917), S. 255–280.
‱ R. PeppermĂŒller: Inspiration. In: Lexikon des Mittelalters 5, S. 450.
‱ Karl Rahner: Über die Schriftinspiration. Quaestiones disputatae 1. 2. Auflage. Herder, Freiburg i.Br. 1959.
‱ Maria Ruvoldt: The Italian Renaissance imagery of inspiration. Metaphors of sex, sleep, and dreams. Cambridge University Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-82160-6.
‱ Eckhard Schnabel: Inspiration und Offenbarung. Die Lehre vom Ursprung und Wesen der Bibel. Brockhaus, Wuppertal 1986 (2. Auflage 1997), ISBN 3-417-29519-X.
‱ Christoph J. Steppich: Numine afflatur. Die Inspiration des Dichters im Denken der Renaissance. Gratia 30. Harrassowitz, Wiesbaden 2002, ISBN 3-447-04531-0.
‱ E. N. Tigerstedt: Furor Poeticus. (Memento vom 13. April 2013 im Internet Archive) (PDF; 1,7 MB) Poetic Inspiration in Greek Literature before Democritus and Plato. In: Journal of the History of Ideas. 31/2 1970, S. 163–178.
‱ Josef van Ess: Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert Hidschra, Band 4, de Gruyter, Berlin 1997, 613ff. et passim (insb. s.v. ilham, ta’yÄ«d, waáž„y).
‱ Josef van Ess: Verbal Inspiration? Language and Revelation in Classical Islamic Theology. In: Stefan Wild (Hrsg.): The Quran as Text. Brill, Leiden 1996, S. 177–194.
‱ Arent Jan Wensinck, Andrew Rippin: WAកY. In: Encyclopaedia of Islam. 2. Auflage, Band 11. 2002, S. 53–56.
‱ Jonathan Whitlock: Schrift und Inspiration. Studien zur Vorstellung von inspirierter Schrift und inspirierter Schriftauslegung im antiken Judentum und in den paulinischen Briefen (= Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament, 98). Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 2002.
‱ Steffen Köhler: Eingebung und Wortglaube. J.H. Röll, Dettelbach 2004, ISBN 3-89754-226-9.

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– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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– Zitate

‱ Ernstpeter Maurer: Inspiration. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff., abgerufen am 2. Oktober 2023.
‱ Otto Pautz: Muhammeds Lehre von der Offenbarung. QuellenmĂ€ssig untersucht, Hinrichs, Leipzig 1898.
‱ Grundlagen der Bibelauslegung: Inspirationslehre

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Demokrit, Fragment B18 in: Diels/Kranz: Die Fragmente der Vorsokratiker.
cite-note-22. ↑ Z. B. De divinatione I,18f.67; II,57 u. ö.; De natura deorum II, 66; Pro Archia 8.
cite-note-33. ↑ Stichwort „Inspiration“ in: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 4, Basel 1976, Sp. 404–406.
cite-note-44. ↑ Dei Verbum n. 13
cite-note-55. ↑ Stichwort „Inspiration“ in: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 4, Basel 1976, Sp. 401–403.
cite-note-66. ↑ Z.B. Jeremia 36, 1-2
cite-note-77. ↑ O. Weber: II. Inspiration der hl. Schrift, dogmengeschichtlich. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart Band 3 1959, S. 775–779, 778.
cite-note-88. ↑ Vgl. Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 62: „Neufassung der Inspirationslehre“.
cite-note-99. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 528 ff.
cite-note-di11-1010. ↑ II Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schrift. In: Katechismus der Katholischen Kirche. Libreria Editrice Vaticana, abgerufen am 14. Mai 2019.
cite-note-1111. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 545.
cite-note-1212. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 545 Fn. 7.
cite-note-1313. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 545.
cite-note-1414. ↑ Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 61.
cite-note-1515. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 545.
cite-note-1616. ↑ So Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 61; kritischer Augustin Bea: Inspiration. II. Geschichte der kath. Lehre. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 704. : „[
] die Rolle der IndividualitĂ€t des Verfassers weniger berĂŒcksichtigt“
cite-note-1717. ↑ So Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 61 f.
cite-note-1818. ↑ Vgl. Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 62.
cite-note-1919. ↑ So Peter Hofmann: Katholische Dogmatik. Schöningh, Paderborn 2008 (UTB basics; 3098), ISBN 978-3-506-76572-7, S. 145.
cite-note-2020. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 549.
cite-note-2121. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 550.
cite-note-2222. ↑ Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 550.
cite-note-2323. ↑ VerstĂ€ndliche Übersicht in KKK vatican.va Nr. 115–118
cite-note-2424. ↑ KKK vatican.va Nr. 111
cite-note-2525. ↑ III Der Heilige Geist ist der Ausleger der Schrift. In: Katechismus der Katholischen Kirche. Libreria Editrice Vaticana, abgerufen am 14. Mai 2019.
cite-note-2626. ↑ Augustin Bea: Inspiration. I. Name und Bedeutung. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 703.
cite-note-2727. ↑ Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 61.
cite-note-2828. ↑ Augustin Bea: Inspiration. II. Geschichte der kath. Lehre. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 703.
cite-note-2929. ↑ Augustin Bea: Inspiration. II. Geschichte der kath. Lehre. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 703 f. m.w.N.
cite-note-3030. ↑ Mk 12,36 : „Denn David hat, vom Heiligen Geist erfĂŒllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten und ich lege dir deine Feinde unter die FĂŒĂŸe.“ (EinheitsĂŒbersetzung)
cite-note-3131. ↑ So Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 61.
cite-note-3232. ↑ Augustin Bea: Inspiration. II. Geschichte der kath. Lehre. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 703 (704).
cite-note-3333. ↑ Augustin Bea: Inspiration. II. Geschichte der kath. Lehre. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 703 (704).
cite-note-3434. ↑ Denzinger Enchiridion catho.org
cite-note-3535. ↑ Denzinger Enchiridion catho.org
cite-note-3636. ↑ Gerhard Ludwig MĂŒller: Katholische Dogmatik. FĂŒr Studium und Praxis der Theologie. 2. Auflage. Herder, Freiburg i. Br. / Basel / Wien 1995, ISBN 3-451-23334-7, S. 61.
cite-note-3737. ↑ Augustin Bea: Inspiration. II. Geschichte der kath. Lehre. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 703 (704).
cite-note-3838. ↑ Denzinger Enchiridion catho.org
cite-note-3939. ↑ Vgl. die Darstellung in Augustin Bea: Inspiration. III. Die kath. Lehre von der Inspiration. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1960, Sp. 705–708. (Stand 1960) und die (nach)konziliare Bewertung u. a. bei Alois Grillmeier: Kommentar zum Dritten Kapitel von Dei Verbum. In: Josef Höfer, Karl Rahner (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 2. Auflage. Band 13. Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sp. (S.) 528–551.
cite-note-4040. ↑ Vgl. D. B. Macdonald: Art. „Ilhām“ in Encyclopaedia of Islam. New Edition. Band III, S. 1119b–1120a.
cite-note-4141. ↑ Vgl. Bernd Radtke: Drei Schriften des Theosophen von Tirmiᾏ. I. Teil: die arabischen Texte, Beirut-Stuttgart 1992, S. 57.
cite-note-4242. ↑ Vgl. Patrick Franke: Begegnung mit Khidr. Quellenstudien zum ImaginĂ€ren im traditionellen Islam. Beirut / Stuttgart 2000, S. 198–200.
cite-note-4343. ↑ Vgl. Fritz Meier: Die Fawāʟiáž„ al-ǧamāl wa-fawātiáž„ al-ǧalāl des Naǧm ad-DÄ«n al-Kubrā, eine Darstellung mystischer Erfahrungen im Islam aus der Zeit um 1200 n. Chr. Steiner, Wiesbaden 1957, S. 99f, 127, arab. Teil Nr. 25.